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Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Versuch und Rücktritt

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Versuch und Rücktritt

9m 28s

Versuch und Rücktritt – wann Strafbarkeit beginnt und wann sie wieder entfällt

Zwischen strafloser Vorbereitung und strafbarem Versuch liegt oft nur ein schmaler Grat. Doch selbst wenn die Schwelle zur Strafbarkeit bereits überschritten ist, eröffnet das Strafrecht mit der „goldenen Brücke“ einen Weg zurück in die Straflosigkeit.

In der aktuellen Folge der Reihe „Wirtschaftsstrafrecht A-Z" widmet sich Dr. Christian Rosinus diesem höchst praxisrelevanten Thema: Versuch und Rücktritt. Er erläutert, wann das unmittelbare Ansetzen zur Tat nach § 22 StGB bereits strafbar ist und wie sich das bei den typischen Delikten des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts konkret auswirkt.

Wer über den Versuch...

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Rechtsmittel

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Rechtsmittel

10m 51s

Endstation Urteil? – die Rechtsmittel im Strafverfahren

Nicht jede Entscheidung eines Strafgerichts ist das letzte Wort. Aber wer sich wehren will, muss wissen, welche Wege existieren und wie viel Zeit bleibt, sie zu begehen.

Dr. Christian Rosinus erläutert in der aktuellen Folge die zentralen Rechtsmittel und Rechtsbehelfe der Strafprozessordnung, von der Beschwerde über die Berufung bis hin zur Revision. Besonders im Fokus steht dabei die Revision: Sie ist im Wirtschaftsstrafrecht das maßgebliche Rechtmittel gegen Urteile der Wirtschaftsstrafkammer, allerdings mit einer überschaubaren Erfolgsquote. Welche Fehler mit der Revision gerügt werden können, welche Revisionsgründe dabei die größte Praxisrelevanz haben und was es...

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Verjährung

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Verjährung

11m 42s

Verjährung – Wenn die Zeit für den Staat abläuft

Wann ist eine Straftat wirklich „zu den Akten" gelegt? Die Antwort ist komplizierter, als es zunächst scheint. Und auch wer glaubt, nach Ablauf der Verjährungsfrist sei alles ausgestanden, übersieht mitunter Stolperfallen.
Dr. Christian Rosinus erläutert in der aktuellen Folge das Zusammenspiel von Verfolgungs- und Vollstreckungsverjährung und warum gerade bei Wirtschaftsdelikten die Fristen oft länger laufen, als man denkt. Besonders verzwickt: Wann die Frist zu laufen beginnt, bestimmt nicht nur der Kalender, sondern auch die Rechtsprechung des BGH.
Im Fokus stehen außerdem die Unterbrechung und das Ruhen von Verjährungsfristen und warum selbst...

Case closed: BGH zur Strafbarkeit von Insidergeschäften

Case closed: BGH zur Strafbarkeit von Insidergeschäften

31m 23s

case closed – BGH zur Strafbarkeit von Insidergeschäften
Wann liegt eine strafbare Insiderinformation vor und wo endet das Erlaubte? Mit dem Urteil vom 19. November 2025 (BGH, 2 StR 224/25) hat der Zweite Strafsenat des Bundesgerichtshofs zentrale Fragen zur Strafbarkeit von Insidergeschäften nach § 119 WpHG i.V.m. Art. 14 und Art. 8 MAR konkretisiert. Die Entscheidung dürfte die Beratungspraxis im Kapitalmarktstrafrecht nachhaltig beeinflussen.
Mit dieser Folge starten wir eine neue Reihe innerhalb des Criminal Compliance Podcasts: case closed – Die wichtigsten Fälle des Wirtschaftsstrafrechts. Wir nehmen die Entscheidungen unter die Lupe, die das Wirtschaftsstrafrecht nachhaltig geprägt haben – mal analysieren...

Rechtsprechungsupdate: Europäisches Unternehmensstrafrecht

Rechtsprechungsupdate: Europäisches Unternehmensstrafrecht

10m 48s

Unternehmen im Visier – auch ohne namentlichen Schuldigen

Lange galt im deutschen Unternehmensstrafrecht das Prinzip: Ohne identifizierten Schuldigen keine Unternehmenssanktion. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 29. Januar 2026 stellt genau dieses Prinzip grundlegend in Frage.

Dr. Christian Rosinus nimmt in diesem Rechtsprechungsupdate die EuGH-Entscheidung zu Verstößen österreichischer Banken gegen geldwäscherechtliche Sorgfaltspflichten unter die Lupe. Der EuGH stellt klar: Juristische Personen sind eigenständige Normadressaten und ein schuldhaftes Verhalten einer natürlichen Person kann keine Voraussetzung für Sanktionen mehr sein. Die Entscheidung reiht sich in die Linie ein, die der EuGH bereits mit „Deutsche Wohnen" im Datenschutzrecht aufgezeigt hat, und bringt neuen...

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Die strafbefreiende Selbstanzeige

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Die strafbefreiende Selbstanzeige

13m 0s

Die „Goldene Brücke“ – strafbefreiende Selbstanzeige

Die strafbefreiende Selbstanzeige im Steuerstrafrecht gilt oft als „goldene Brücke“, die den Weg aus der Straftat zurück in die Legalität in Fällen der Steuerhinterziehung ebnet. In der Praxis erweist sie sich nicht selten als tückische Haftungsfalle.
Dr. Christian Rosinus erläutert in der aktuellen Folge, warum das bloße „Nachmelden“ nicht ausreicht und welche Voraussetzungen für die strafbefreiende Wirkung der Selbstanzeige erfüllt sein müssen. Zudem geht Dr. Rosinus auch auf andere Rechtsfelder ein, in denen „Selbstanzeigen“ eine strafbefreiende Wirkung haben können.
Doch rettet die Selbstanzeige wirklich vor allen rechtlichen Folgen? Dr. Rosinus warnt vor den tückischen...

Compliancerisiken infolge des Einsatzes von Softwarefunktionalitäten - Interview mit Patrick Späth

Compliancerisiken infolge des Einsatzes von Softwarefunktionalitäten - Interview mit Patrick Späth

21m 33s

Technical Compliance: Haftungsfragen und Risikomanagement im Zeitalter von KI

Software steckt heute in nahezu allen Alltagsgegenständen – und genau darin liegt ein oft unterschätztes Risiko. In der neuesten Folge des Criminal Compliance Podcasts begrüßt Dr. Christian Rosinus den Rechtsanwalt Patrick Späth und spricht mit ihm darüber, welche rechtlichen Gefahren entstehen, wenn softwarebetriebene Geräte Fehlentscheidungen treffen oder Daten fehlerhaft verarbeitet werden.
Dabei geht es nicht nur um abstrakte IT-Probleme: Vom Haushaltsgerät bis hin zu komplexen Systemen im Börsenhandel zeigt Patrick Späth, wie schnell technische Fehler zu einem Risiko für Compliance-Verstöße werden können. Er beleuchtet, an welchen Stellen Risiken typischerweise entstehen, sei...

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Insolvenzverschleppung

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Insolvenzverschleppung

9m 38s

Insolvenzverschleppung – Wenn Zögern zur Haftungsfalle wird

Nichts getan und trotzdem strafbar? Die Insolvenzverschleppung ist ein sogenanntes echtes Unterlassungsdelikt: Sie kann bereits durch bloßes Nichtstun verwirklicht werden. Doch wann ist ein Unternehmen überhaupt insolvenzreif?
Unter anderem diese Frage erläutert Dr. Christian Rosinus in der aktuellen Folge. Dabei geht er zunächst auf die Voraussetzungen der Insolvenzreife und der Antragspflicht nach § 15a InsO ein, bevor er auf die Abgrenzung von Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit beleuchtet. Ein besonderes Augenmerk wird im Zusammenhang mit der Insolvenzantragspflicht auch dem Zeitfenster des „unverzüglichen" Handelns gewidmet, das in der Praxis oft schneller schließt, als Verantwortliche es tatsächlich...

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Einstellung des Strafverfahrens

Wirtschaftsstrafrecht A-Z: Einstellung des Strafverfahrens

9m 58s

Einstellung des Strafverfahrens – Strategischer Erfolg oder schleichendes Risiko?

Anklageschrift, Hauptverhandlung, Urteil – so stellt man sich den Ablauf eines Strafverfahrens vor. Doch die Realität sieht oft anders aus: Viele Verfahren enden nicht vor Gericht mit einem Urteil, sondern werden schlicht eingestellt. Aber was bedeutet das eigentlich und ist eine Einstellung wirklich das Ende des Verfahrens?
In dieser Folge erklärt Dr. Christian Rosinus, welche verschiedenen Arten der Verfahrenseinstellung es gibt und welche spezifischen Vor- und Nachteile diese jeweils bieten. Dabei wird deutlich, dass eine Einstellung nicht pauschal mit einem Freispruch oder einem Urteil gleichzusetzen ist, sondern je nach Norm der...